3 Fragen an: Prof. Dietmar Grieser, österreichischer Bestsellerautor

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Prof. Dietmar Grieser während einer Lesung in Zweibrücken.

 

„Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch“

Prof. Dietmar Grieser wuchs in Rheinland-Pfalz auf und wohnt seit vielen Jahren in Wien. Der Bestsellerautor veröffentlicht seit dem Jahr 1973 seine Bücher. In seinem aktuellen Buch „Wege, die man nicht vergisst“ (Amalthea, ISBN: 978-3-99050-001-9) erinnert er sich an Straßen und Wege, die ihm im Laufe seines Lebens begegneten.

 

 

 

Ich habe mich mit ihm unterhalten:

 

Herr Prof. Grieser, Ihre Bücher handeln viel vom Reisen. War das Ihre zweite Leidenschaft neben dem Schreiben?

Es war die große Leidenschaft, ja. Und ich bin wirklich ein paar Mal um die Welt gekommen. So hieß dann auch eines der Bücher, nach dem auch eine Fernsehserie gedreht wurde.

Jetzt sind sie so viel gereist und haben so viele Erinnerungen davon in dieses Buch gepackt – war es da schwer, sich für eine gewisse Auswahl an Straßen zu entscheiden?

Also ich habe mir das genau überlegt. Es sollten Straßen sein, die wirklich was hergeben, beispielsweise die Straßenbahn in New Orleans. Natürlich war auch klar, dass ein Kapitel von meinen allerersten Schritten in Wien handeln musste, wie ich mit dem Nachtzug aus Deutschland ankomme morgens um sechs, als ich meine erste Dosis Wien zu mir genommen habe.

Einige Ihrer Bücher wurden in Österreich zu Bestsellern. Haben Sie davor je selbst am Erfolg Ihrer Bücher gezweifelt?

Ja, im größten Maße. Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch. Es hat mich dann um so mehr überrascht, dass die Dinge eingeschlagen haben. Aber man gewöhnt sich daran nicht etwa, es bliebt immer der Zweifel und bei jedem Buch immer wieder die große Aufregung beim ersten Exemplar – interessiert sich dafür jemals ein Mensch?

 

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